
Vielleicht brauchst du im Herbst keine neue Diät. Vielleicht brauchst du einfach wieder mehr Rhythmus.
Der Sommer ist vorbei.
Die Tage werden kürzer, morgens liegt vielleicht schon Nebel über den Wiesen rund um Grafrath und abends wird es früher dunkel.
Und irgendwie verändert sich auch unser Bedürfnis.
Im Sommer wollen wir Leichtigkeit, frische Salate, Eis und möglichst viel Zeit draußen. Im Herbst sehnen wir uns plötzlich wieder nach warmem Essen, Suppen, selbst gebackenem Brot und gemütlichen Abenden.
Und genau deshalb ist der Herbst für mich keine Zeit für einen radikalen Neustart.
Er ist eine Einladung, wieder bei sich anzukommen.
Was dein Körper im Herbst eigentlich braucht
Wir leben heute das ganze Jahr über nahezu gleich.
Supermärkte bieten uns jedes Lebensmittel zu jeder Jahreszeit, wir arbeiten bei künstlichem Licht, sitzen viel und unser Alltag läuft oft unabhängig davon weiter, ob draußen 30 Grad oder 5 Grad sind.
Unser Körper bekommt davon allerdings trotzdem etwas mit.
Weniger Tageslicht, veränderte Schlafzeiten, weniger Bewegung draußen und mehr Stress können dazu führen, dass wir uns müder oder unausgeglichener fühlen.
Deshalb kann es guttun, im Herbst wieder bewusst mehr Struktur in den Alltag zu bringen.
Nicht mit einem strengen Plan.
Sondern mit kleinen Ritualen.
Ein gutes Frühstück. Ein warmes Mittagessen. Ein Stück Sauerteigbrot.
Bei mir gehört Sauerteig inzwischen ganz selbstverständlich dazu.
Ich liebe diesen Prozess, weil Sauerteig uns eigentlich etwas sehr Schönes zeigt:
Nicht alles muss schnell gehen.
Der Teig braucht Zeit.
Der Sauerteig braucht Pflege.
Und am Ende entsteht aus wenigen einfachen Zutaten etwas ganz Besonderes.
Auch für unsere Ernährung muss es nicht kompliziert werden.
Ein gutes Sauerteigbrot, Gemüse, eine warme Suppe, ein paar fermentierte Lebensmittel und ausreichend Flüssigkeit können eine wunderbare Basis für eine abwechslungsreiche Ernährung sein.
Dabei geht es nicht darum, Sauerteig als „Wundermittel“ zu betrachten.
Sauerteigbrot bleibt Brot und enthält – abhängig von der verwendeten Getreidesorte und Rezeptur – natürlich auch Kohlenhydrate und Gluten.
Aber durch die lange Teigführung verändert sich der Teig und viele Menschen empfinden traditionell geführtes Sauerteigbrot als bekömmlicher.
Und genau dieses bewusste Herstellen und Essen gefällt mir daran besonders.
Darmgesundheit beginnt nicht erst beim Darm
Wenn wir über Darmgesundheit sprechen, denken viele zunächst an einzelne Lebensmittel, Probiotika oder Nahrungsergänzungsmittel.
Dabei ist unser Verdauungssystem Teil unseres gesamten Alltags.
Wie wir essen.
Wie schnell wir essen.
Wie regelmäßig wir essen.
Wie wir schlafen.
Wie viel Stress wir haben.
Und wie viel wir uns bewegen.
Deshalb schauen wir bei Hubner’s Fit nicht nur auf einen einzelnen Bereich.
Wir betrachten Ernährung immer auch im Zusammenhang mit dem Menschen, seinem Alltag und seinen Gewohnheiten.
Denn manchmal wissen wir längst, was uns guttun würde – wir schaffen es nur nicht, es dauerhaft in unseren Alltag einzubauen.
Und genau da beginnt Veränderung.
Der Herbst ist perfekt für kleine Veränderungen
Vielleicht möchtest du diesen Herbst gar nicht alles verändern.
Vielleicht reicht eine Sache.
Zum Beispiel:
🥖 einmal pro Woche selbst Brot backen
🥕 wieder häufiger saisonal kochen
🫙 Fermentation ausprobieren
🍲 mittags öfter eine warme Mahlzeit essen
🚶♀️ nach dem Essen eine kleine Runde spazieren gehen
📵 abends früher das Handy weglegen
😴 eine feste Schlafenszeit ausprobieren
🌿 dir jeden Tag ein paar Minuten Ruhe gönnen
Das klingt unspektakulär.
Aber genau das ist der Punkt.
Gesundheit entsteht selten durch eine einzige große Entscheidung.
Sie entsteht aus vielen kleinen Entscheidungen, die wir immer wieder treffen.
Und manchmal müssen wir auch gar nichts „optimieren“
Das ist mir besonders wichtig.
Gesundheit darf auch Freude machen.
Ein selbst gebackenes Brot.
Eine warme Suppe.
Ein Apfelkuchen mit Sauerteig.
Ein Spaziergang durch den Herbst.
Ein gemütlicher Abend mit der Familie.
Wir müssen nicht jeden Bissen analysieren und nicht aus jeder Mahlzeit ein Gesundheitsprojekt machen.
Unser Körper ist kein Projekt, das ständig optimiert werden muss.
Manchmal dürfen wir einfach wieder lernen, auf ihn zu hören.
Mein Herbst in Grafrath
Seit wir in Grafrath sind, genieße ich genau diese kleinen Dinge noch bewusster.
Die Natur vor der Haustür, die Wege an der Amper, die Jahreszeiten und dieses Gefühl, dass das Leben wieder etwas langsamer werden darf.
Und vielleicht ist das auch ein Teil von Gesundheit:
Nicht immer mehr machen.
Sondern manchmal wieder mehr wahrnehmen.
Was brauche ich?
Was tut mir gut?
Was fehlt mir gerade?
Und was kann ich ganz einfach verändern?
Genau dabei möchte ich dich bei Hubner’s Fit begleiten.
Nicht mit Perfektion.
Nicht mit einem starren Plan.
Sondern mit kleinen Veränderungen, die zu deinem Leben passen.
Rund um Ernährung, Darmgesundheit, Fasten, Sauerteig und Fermentation, Schlaf, Stress und Bowtech.
Denn ich glaube:
Wir müssen nicht alles auf einmal verändern.
Wir müssen nur anfangen, wieder auf uns zu hören.
Herzlich,
Biggi von Hubner’s Fit
Hubner’s Fit in Grafrath – kleine Veränderungen mit großer Wirkung.
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